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Prüfung MiNr. 207 b


Die MiNr. 207 b prüfe ich in den Erhaltungsformen postfrisch und gestempelt zu den Mindestprüfgebühren (1,50 bzw. 2,00 Euro). Daraus ergibt sich, dass die „b- Farbe“ auf keinen Fall als teuer einzustufen ist. Herrn Stenske vom Schwaneberger Verlag habe ich gebeten, in der Michel- Rundschau eine Preiskorrektur zu drucken.

Informationen zu Farbbestimmungen/ Farbprüfungen Sachstand November 2007

Wiederaufnahme der Farbbestimmung/ Farbprüfung ab MiNr. 231

Farben Sondermarken

Ohne jede Einschränkung werden bei folgenden Michelnummern wieder Farben bestimmt/geprüft: MiNr. 231 a, b; 266 a, b; 273 a, b, c; 448 a, b; 521 a, b; 673 a, b und 783 a, b. Bei den MiNr. 232, 233 und 244 werden keine Farben mehr bestimmt/ geprüft.

Farben Pieck- Dauerserie

Es werden alle Farben wieder bestimmt/ geprüft bis auf MiNr. 251. Bei dieser MiNr. ist die Überprüfung noch nicht abgeschlossen.

Farben Dauerserie „Köpfe II“

Es werden wieder Farben bestimmt/geprüft bis auf die nachfolgend aufgeführten „Farbstreichungen“: MiNr. 327 c und komplett die Farben bei den MiNr. 328, 329 und 331. Es wird angestrebt, die Katalogisierung nach Druckereien wieder einzuführen. Dies bedarf aber noch der genauen Erforschung und Klassifizierung der gestrichenen Papiersorten und ob katalogisierte Farben stets zu einer Druckerei gehören oder in beiden Druckereien verwendet wurden.

Farben Dauerserie Fünfjahrplan und Dauerserie Walter Ulbricht

Es werden wieder alle Farben geprüft.

Dauerserie „Köpfe I“

Die Aufarbeitung der Papiersorten ist fast abgeschlossen. Es wird angestrebt, dass bis zum Herbst 2008 die Überarbeitung abgeschlossen ist und in den Michel- Spezial 2009 eingearbeitet wird.

Farbprüfung

Mit dem Erscheinen des MICHEL DEUTSCHLAND-SPEZIAL 2005 wurde die Farbprüfung MiNr. 182 bis 197 aufgenommen.
Bei der 30 Pf-Wertstufe (MiNr. 192) ist die Farbe "b" weggefallen und wurde in die Farbe "a" integriert. Die ehemalige Farbe "b" des MICHEL entsprach der Farbe "b" aus dem "DDR UNIVERSALKATALOG". In der Prüfpraxis hat sich gezeigt, dass besonders bei den gestempelten Marken - vor allem von Paketkarten stammende Stücke - eine zweifelsfreie Farbbestimmung nicht möglich war.
Der Grund ist eine Langzeitwirkung ausgehend vom Karton der Paketkarten, die sich auf die Farbe auswirkte und ins Bräunliche "wandern" liess.
Aber auch bei postfrischen Marken war der Übergang von der Farbe mittelrot bis rot zu bräunlichkarmin bis bräunlichrot zu fliessend.


MICHEL DEUTSCHLAND-SPEZIAL 2006

Neben Berichtigungen und Ergänzungen verschiedenster Art, ist die Überarbeitung und Neukatalogisierung der Druckvermerke der Pieck - Dauerserie mit Wasserzeichen " Kreuzblumen" ( erste Ausgabe ) hervorzuheben.


Prüfwartezeiten

Das Prüfaufkommen ist weiter gestiegen. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat die Aufnahme der Farbprüfung der MiNr. 182/97. In folgende Kategorien werden jetzt die Prüfsendungen eingeordnet und entsprechend bearbeitet:

1.Auktionslose
Aus nachvollziehbaren Gründen (Echtheitsnachweis, Bezahlung, Abrechnung usw.) werden diese Prüfsendungen vorrangig bearbeitet. Prüfwartezeit im allgemeinen 14 Tage.
2.Kleinaufträge
Aufträge, die etwa eine Stunde Bearbeitung erfordern, gehören in diese Kategorie. Eine allgemeine Faustregel, welche Prüfsendungen dazugerechnet werden, ist nicht aufzustellen.
Es kann ein "Köpfe II Satz" postfrisch sein. Natürlich hochwertige Einzelmarken oder auch vielleicht 10 sonstige Marken. Prüfwartezeit für diese Kategorie zur Zeit etwa 4 Wochen.
3.Händleraufträge
Für Händleraufträge wurde eine eigene Kategorie gebildet, damit die Wartezeiten auch hier in erträglichen Grenzen bleiben. Im Moment beträgt hier die Wartezeit etwa 4 Monate. Zu beachten ist, dass eine Prüfpause im April (Urlaub, Jahreshauptversammlung BPP) etwa einen Monat ausmacht. Somit reale Wartezeit im Moment 2 Monate.
4.Einordnung in "viel"
Sämtliche sonstige Prüfaufträge mit erheblichem Prüfaufwand werden in diese Kategorie eingeordnet. Die Prüfkunden erhalten eine Karte mit der Bestätigung des Eingangs ihres Prüfauftrages, sowie die Mitteilung, wann ihr Prüfauftrag in etwa bearbeitet wird. Im Moment Prüfwartezeit leider mehr als 6 Monate.

 

DDR Info aktuell

Das DDR - Info aktuell wurde mit der Einrichtung dieser Homepage eingestellt, da mit dieser modernen Möglichkeit Neuigkeiten noch schneller für Sie verfügbar sind.

Zu den Begriffen „philatelistische Abstempelungen“, „sonstige Abstempelungen“, „Bedarfs- und Gefälligkeitsabstempelungen“ beim Sammel- und Prüfgebiet

Philatelistische Abstempelungen wurden beim Sammel- und Prüfgebiet im großen Umfang vorgenommen. Dazu gehören die Abstempelungen der Sammler- und Händler-Abos, des staatlichen Briefmarken- Handels und des Briefmarkenexportes. Ausgeführt wurden diese Stempelabdrucke von Hand, mittels Stempelmaschinen zur Erleichterung der Handarbeit und in gedruckter Form.

Dagegen stehen die „Sonstigen Abstempelungen“. Dazu gehören alle Abstempelungen auf gelaufenen Poststücken und sonstigen postalischen Belegen. Zu den sonstigen Abstempelungen gehören aber auch die Gefälligkeitsabstempelungen. Hat ein Sammler z. B. in einer Kleinstadt wie Beelitz sich bei der Abholung einer Neuausgabe einen Satz (zur Gefälligkeit) abstempeln lassen, um sauber gestempelte Marken zu erhalten, liegt eine Gefälligkeitsabstempelung vor. Wird von dieser Marke die Gummierung entfernt, so ist bei einer Einzelmarke nicht mehr zu erkennen, ob diese Marke von einem Postbeleg stammt oder gefälligkeitsgestempelt wurde. In Auktionskatalogen und in der Fachpresse werden diese philatelistischen Begriffe bezogen auf das Sammel- und Prüfgebiet in hohem Maße falsch angewendet!


Bestätigung von Plattenfehlern

In einem Kalenderjahr werden Hunderte von nicht katalogisierten Auffälligkeiten vorgelegt. Sie sollten wissen, dass an Hand einer Marke keine Aussage zu treffen ist. Neben der Bestimmung des Bogenfeldes muss die Auffälligkeit, wenn nicht sofort die Entscheidung „Zufälligkeit“ zu fällen ist, ausreichend nachgewiesen werden. Z. B. fünf gestempelte Marken aus verschiedenen Stempelorten. Hilfreich ist hier der „Abarten- Führer“, Herausgeber  Schwaneberger Verlag GmbH München, der in  anschaulicher und kurzer Form diesbezüglich Grundwissen vermittelt.


Kurzbefund, Befund, Attest

Welche dieser Möglichkeiten gewählt wird, richtet sich bei einer echten und einwandfreien Prüfvorlage nach dem (Katalog)Wert.


Geprüft mit Kurzbefund oder geprüft mit Attest

In Auktionskatalogen sind solcherart Losbeschreibungen leider immer wieder zu lesen. Sie sind ohne Wert, wenn nichts über die Echtheit und Erhaltung ausgesagt wird. Die Prüfordnung schreibt vor, dass sowohl bei einem Kurzbefund, Befund als auch Attest zur Echtheit und zur Erhaltung etwas ausgesagt werden muss. Ist ein Stempeldruck nicht prüfbar, ist logischerweise die Echtheit des Prüfstückes nicht zu bestätigen, aber die Qualität ist einschätzbar.
Eine Lösbeschreibung: " Geprüft mit Kurzbefund echt und einwandfrei" ist eine klare Aussage zum Angebot!